Schluss mit dem doppelten Beitrag bei Betriebsrenten!

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles fordert angesichts hoher Rücklagen der Krankenkassen ein Ende der so genannten Doppelverbeitragung bei Betriebsrentnern. Nun müsse Gesundheitsminister Spahn rasch handeln.

„Die gesetzlichen Krankenkassen haben Rücklagen in Höhe von 21 Milliarden Euro und bekommen immer noch den doppelten Beitragssatz von Betriebsrentnern. Das wollen wir ändern!

Wir wollen die Betriebsrenten stärken durch einen echten Freibetrag statt einer Freigrenze und eine Halbierung der Beitragssätze, wie sie auch für die Riesterrente gilt. Das haben sich die Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner verdient.

Ich freue mich, wenn sich die CDU in dieser Sache nun endlich bewegt. Gesundheitsminister Spahn muss dazu zügig ein solides Finanzierungssystem vorlegen.“

Zum Hintergrund:

Seit 2004 wird bei Betriebsrenten der volle Beitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen. Nur Betriebsrenten bis zu einer Höhe von 152,25 Euro sind beitragsfrei. Wird diese Freigrenze überschritten, ist auf die gesamte Auszahlungssumme der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig. Dieser Effekt hemmt die betriebliche Altersversorgung als zweite Säule der Alterssicherung.

Quelle: SPD-Bundestagsfraktion

Mehr aus der Debatte

Deutschland 2020

Medium_55b0428399

„Wir werden Klartext reden!“

Vor einem Rekordpublikum haben am Morgen Verlegerin Christiane Goetz-Weimer und ihr Mann, der Verleger Wolfram Weimer den fünften Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee eröffnet. Mit dabei: Über 60 Konzerne, gut 50 prominente Spitzenredner und mehr als 500 Konferenzteilnehmer, darunter viele namhafte Politiker und Unternehmenslenker.

Medium_3c9eb59faf

Wird der Terrorismus in Europa geduldet?

Man könnte fast den Eindruck bekommen, der Terrorismus wird von den europäischen Staaten geduldet, um die eigenen Bevölkerungen zum Schweigen zu bringen. Das ist absurd?

Medium_2bdde8a91e

Um den Rechtsruck aufzuhalten, braucht es Alternativen von links

Bleibt es beim Weiter so und damit bei einer zunehmenden Stärkung des rechten und antisozialen Kurses der Parteien rechts der Mitte – oder wird es neue fortschrittliche Mehrheiten links von CDU und FDP geben? Um den Rechtsruck aufzuhalten, braucht es Alternativen von links. Die Zeit der Korrekturen ist vorbei, so Katja Kipping.

comments powered by Disqus
Wer soll Merkels Nachfolger werden?
Annegret Kramp-Karrenbauer
Jens Spahn
Friedrich Merz