200 Millionen schwarzafrikanische Migranten wollen nach Europa

Bis zum Jahr 2050 muss sich Europa auf etwa 150 Millionen bis 200 Millionen schwarzafrikanische Migranten gefasst machen, so Jörg Meuthen.

Auf dem afrikanischen Kontinent leben derzeit ca. 1,3 Milliarden Menschen – eine Versechsfachung seit 1960. Ungefähr alle zwei Wochen kommt eine weitere Million Menschen in Afrika dazu. So etwas nennt man ungebremstes Bevölkerungswachstum. Deshalb wird sich nach aktuellen Prognosen die Bevölkerungszahl Afrikas in den nächsten 30 Jahren nochmals verdoppeln.
Schon jetzt leben weite Teile des Kontinents in bitterer Armut. In einer Kolumne habe ich beispielsweise darauf hingewiesen, dass ein bis zwei Monatszahlungen an Asylgeld in Deutschland – finanziert von uns Steuerzahlern – ausreichen, um die Höhe des durchschnittlichen Jahreseinkommens im Senegal zu erreichen. Jeden Menschen klaren Verstandes kann es daher nicht wundern, dass mittlerweile sehr viele Afrikaner erwägen, nach Europa – und dort natürlich besonders gern ins gelobte Deutschland – auszuwandern.

“Sehr viele Afrikaner” macht allerdings die Dimension des Problems noch überhaupt nicht klar.

Und diese Dimension ist gewaltig: Jetzt liegen nämlich fundierte Zahlen einer Umfrage in sage und schreibe 34 afrikanischen Ländern vor, die schonungslos deutlich machen, was auf Europa zukommt.

Und was auf Europa, insbesondere also auf Deutschland zukommt, hat wahrlich beängstigende Ausmaße: Den Ergebnissen dieser Umfrage zufolge erwägen sage und schreibe 37% aller heute bereits lebenden Afrikaner (die in Zukunft Geborenen sind hier selbstverständlich also noch gar nicht berücksichtigt!) eine Auswanderung in ein anderes Land.

Diese 37% entsprechen heute schon einer Menge von mehr als 450 Millionen Menschen.

Selbstverständlich wollen diese 450 Millionen Menschen nicht alle nach Europa. Viele von ihnen wollen innerhalb Afrikas wandern, andere wollen beispielsweise nach Nordamerika.

Aber 27% wollen gemäß der genannten, brandaktuellen Umfrage nach Europa.

27% von 450 Millionen, das sind mehr als 121 Millionen Menschen.

Selbst den hier schon viel zu lange Regierenden rund um die linksgrüne Kanzlerdarstellerin und ihren dauerklatschenden Kanzlerwahlverein müsste eigentlich klar sein: Das kann nicht funktionieren.
Und das wird auch nicht funktionieren. Eine Einwanderung in diesem Ausmaß – noch dazu meist Armutsmigation direkt in unser Sozialsystem – würde Europa hoffnungslos überfordern.

Aber jene hier schon viel zu lange Regierenden wollen einfach nicht verstehen, dass sie selbst es sind, die den Magneten angestellt haben.
Durch die (eingangs bereits erwähnten) Geldleistungen, die für afrikanische Verhältnisse geradezu märchenhaft hoch erscheinen, haben sie bereits zahllose afrikanische Armutsmigranten ins Land gelockt – und genau das wurde nun in jener Umfrage als weiteres wichtiges Motiv der Wanderungswilligen angegeben: In Europa leben ja bereits Familienangehörige, also möchte man auch dorthin.
Sprich: Die illegale Masseneinwanderung der letzten Jahre, von Merkel schulterzuckend geduldet, zum Teil mit ihren Flüchtlings-Selfies noch maßgeblich befördert, war nur der Anfang.
Übrigens hat dies auch vor einigen Monaten das Zentralorgan der CSU, nämlich der Bayernkurier, in einem bemerkenswert klaren Artikel festgestellt. Unter dem Titel “Auf dem Weg nach ‘Eurafrika’” wurde im August 2018 bereits genau das prognostiziert, was nun die Umfrage bestätigte. Ich zitiere:

“Zuerst die gute Nachricht: Der große afrikanische Migranten-Ansturm auf Europa hat noch gar nicht angefangen. Etwa 200.000 Schwarzafrikaner gelangten im Völkerwanderungsjahr 2015 über Libyen und die zentrale Mittelmeerroute nach Italien. 2016 waren es etwa 180.000. Seit 2007 sind ungefähr zwei Millionen Afrikaner nach Europa gelangt – 200.000 pro Jahr. 1960 lebten knapp 900.000 Afrikaner in Europa, gut neun Millionen sind es heute.

Hier endet die gute Nachricht. Es folgt die schlechte: Bis zum Jahr 2050 muss sich Europa auf etwa 150 Millionen bis 200 Millionen schwarzafrikanische Migranten gefasst machen.

Halten wir also fest: In der CSU-Parteizeitung wurde diese Gefahr schon vor Monaten klar benannt. Nur getan wurde wie immer bei der CSU: Exakt nichts.
Dabei wäre es die dringlichste Aufgabe des CSU-Innenministers namens Seehofer – auch bekannt als Heißluft-Horst – gewesen, sich dieser Gefahr zu stellen, insbesondere durch die sofortige Sicherung der Grenzen gegen weitere illegale Einwanderung und durch eine Abschaffung von Geldleistungen zugunsten von Sachleistungen, um den Asylmagneten deutlich herunterzudrehen.
Nichts davon ist geschehen. Stattdessen soll nun sogar das “Taschengeld” für Asylbewerber auf satte 150 Euro (!) im Monat erhöht werden. Ohne Worte.

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