Die grüne Umwelt-Scharia

Das Unkrautmittel Glyphosat ist laut Welt-Gesundheitsorganisation doch nicht schädlich. Die Panikkampagne der Grünen läuft damit in die Leere.

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cc-by OliBac

Die Grünen und ihre Gemeinde haben das Wort „Glyphosat“ erfolgreich zum neuen Gottseibeiuns stilisiert. Und jetzt das: Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO stuft das Unkrautmittel als nicht krebserregend ein. Und das tut nicht eine der Unterbehörden der Organisation, die in letzter Zeit für Verwirrung gesorgt haben, sondern die maßgebliche Abteilung, die Pesitzidrisiken einschätzt. Damit ist amtlich, dass die Panikkampagne der Grünen und ihrer Sympathisanten gegen dieses Unkrautvernichtungsmittel einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält.

Buhmann Glyphosat

Aber was heißt hier schon amtlich. Bereits seit geraumer Zeit weisen zahlreiche unabhängige Studien und Institutionen darauf hin, dass dieses Mittel ohne Probleme für die Verbraucher eingesetzt werden kann. Aber den Grünen geht es gar nicht um das Wohl des Verbrauchers, sondern darum über den Buhmann Glyphosat die moderne Landwirtschaft auszuhebeln. In Deutschland soll künftig nur noch der allein seeligmachende Bio-Landbau möglich sein.

Es geht somit nicht um ein irgendwie faktisch oder wissenschaftlich zu favorisierendes Konzept, sondern um ein Glaubensbekenntnis. Und deshalb ist es auch höchst zweifelhaft, dass das Verdikt der WHO etwas an der Anti-Glyphosat-Kampagne ändert. Irgendeine Verschwörungsthese wird ihnen einfallen, um die Einschätzung der WHO auch weiterhin ignorieren zu können. Wer in seiner Religion dermaßen gefestigt ist, lässt sich nicht durch die Methoden der Aufklärung und wissenschaftliche Expertise davon abbringen. Und deshalb gelten für die Anhänger solcher Lehren auch eigene Gesetze.

Die grüne Gerichtsbarkeit

Die grüne Gerichtsbarkeit unterscheidet sich von der weltlichen so ähnlich wie die Scharia vom bürgerlichen Gesetzbuch. Und deshalb wird munter weiter denunziert, gelogen und erpresst werden, stets natürlich um die ignorante Masse auf den rechten grünen Weg zu führen. Die EU will in dieser Woche über das weitere Schicksal von Glyphosat entscheiden und es wird interessant sein, wo Deutschland sich positionieren wird: Auf Seiten einer rationalen und von Fachleuten beratenen Politik oder auf Seiten der grünen Mission, die man ja möglicherweise demnächst für die Mehrheitsbeschaffung braucht.

Nichts Sachdienliches aus dem Umweltministerium

Es ist mit Sicherheit eine Kanzlerinnen-Entscheidung, denn es geht politisch nur am Rande um Landwirtschaft. Sollte sich Frau Merkel künftig für eine schwarz-grüne Koalition entscheiden, sind die Morgengaben nämlich bereits ausgehandelt. Nach der überaus erfolgreichen Zerschlagung der deutschen Energieversorgung („Energiewende“) muss die „Landwirtschaftswende“ und die „Verkehrswende“ auf dem schwarz-grünen Tablett serviert werden. Vom einstmals unabhängigen Umweltbundesamt oder vom Umweltministerium ist in Sachen Glyphosat-Zulassung ohnehin wenig Sachdienliches zu erwarten, dort haben sich die Glaubensgenossen längst erfolgreich nach oben gesessen. An die Stelle wissenschaftlicher Berater ist eine Truppe von Schriftgelehrten getreten.

Dass man in grünen Kreisen auch billigt, wenn mit der Sense in der Hand wissenschaftliche Beratung betrieben wird, zeigen die zahlreichen zerstörten Felder, mit denen es erfolgreich gelungen ist die grüne Gentechnik aus Deutschland zu vertreiben. Die gleiche Methode haben am Wochenende sogenannte Umwelt-Aktivisten an einem Vattenfall-Kohlekraftwerk in der Lausitz praktiziert. Mit einer gewalttätigen Blockade wollte die Aktion „Ende Gelände“, die Zwangsabschaltung des Kraftwerkes erzwingen.

Der grüne Bundestagsabgeordnete “Sven Giegold twitterte”http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/energiepolitik-erfolgreicher-angriff-auf-kraftwerk/: „endegelände hat bewiesen: Nicht nur Castortransporte auch Braunkohlegruben & Kraftwerke sind blockierbar. Der Kohleausstieg kann klappen.“ Der Parteivorsitzende Cem Özedmir war ebenfalls hoch erfreut: „Na also, 100 %".

Der Beitrag wurde zuerst auf der Webseite Achgut veröffentlicht.

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