Nur mit Markt ist kein Staat zu machen

Nur mit Markt ist kein Staat zu machen. Wir müssen uns einsetzen, für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Das gilt für Deutschland wie für Europa. Die EU ist eine Solidargemeinschaft – das wollen heute einige gerne vergessen. Doch Solidarität ist keine Einbahnstraße. Das gilt auch in der Frage nach Verteilung der Flüchtlinge.

Solidarität ist für mich kein abstrakter Begriff. Solidarität ist für mich Alltag. Sie steht nicht nur seit vielen Jahrzehnten im Zentrum meines ganzen politischen Denkens und Handelns. Sondern ich erlebe sie jeden Tag, ganz persönlich. Ich habe sie im Wahlkampf erlebt. Und ich erfahre sie in der aktuellen, schwierigen politischen Lage. Von Freunden und Angehörigen, von Genossinnen und Genossen. Und ich hatte das große Glück, als ich in meiner Jugend strauchelte, von anderen aufgefangen zu werden. Damals waren dies die Jusos in meiner Heimatstadt Würselen. So kam ich zur SPD. Denn hier merkte ich: Das war nicht nur ein Wort. In der Sozialdemokratie wird Solidarität gelebt. Ohne ist die SPD für mich gar nicht denkbar.

Doch Solidarität ist zugleich auch etwas Großes. Denn ohne sie gäbe es nicht nur keine Sozialdemokratie, ohne Solidarität würde ein Gemeinwesen auch nicht funktionieren. Nur mit Markt ist kein Staat zu machen. Wir müssen uns einsetzen, für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Das gilt für Deutschland wie für Europa. Die EU ist eine Solidargemeinschaft – das wollen heute einige gerne vergessen. Doch Solidarität ist keine Einbahnstraße. Das gilt auch in der Frage nach Verteilung der Flüchtlinge.

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